Dienstag, 16. Juli 2019

Alte Schätze

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Vor zwei Wochen war ich mit meinem Mann für ein paar Tage in Holland. Ich liebe es in diesem Land durch kleine Geschäfte zu bummeln, in Cafes zu sitzen, Strand und Meer sind nie wirklich weit entfernt und einen echten Minztee gibt es an fast jeder Ecke.


Gleich am ersten Tag besuchten wir Den Haag - eine wunderschöne Stadt mit alten Häusern, Museen und vielen Vintageläden. Es gibt ein ganzes Viertel, in dem ihr Cafes kombiniert mit einer Fahrradwerkstatt, mit Büchern, mit ... besuchen könnt.


Und es gibt sogar einen eigenen Führer für Läden, die Vintagesachen verkaufen. Ob Kleider, Accessoires oder alte Schätze, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Gut, dass mein Mann gerne fotografiert, sonst wäre sein Kaffeekonsum an diesem Tag auf ein ungesundes Maß gestiegen.




In einem dieser Läden fand ich diese alte Wandhalterung für Schöpfkellen. Ich wollte schon lange so eine besitzen, doch bis jetzt waren meine Einkaufsbummel nur mit mäßigem Erfolg gekrönt. Entweder wurden horrende Summen dafür verlangt oder sie waren schon so vom Rost zerfressen, dass man sie werde im Bad noch in der Küche aufhängen wollte. Doch dieses Teil wurde mir mit Schöpfkellen für 25 Euro angeboten, da musste ich einfach zuschlagen.


In einem anderen Laden fand ich dann noch diese Kiste, in der ich meine Entwürfe und Upcyclingideen aufbewahren kann und nun diverse Zettel nicht immer im ganzen Haus suchen muss. ...und für 1 Euro wollte ich sie unbedingt haben.


Der einzige Nachteil an den beiden recht umfangreichen Schätzen war, dass ich nicht viel mehr bis zu unserer Park- und Ridestation tragen konnte. Schade eigentlich, aber ich komme bestimmt wieder....

PS. im Museum waren wir natürlich auch.

Dienstag, 18. Juni 2019

Eine Strandtasche oder doch ein Koffer?


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Heute schreibe ich euch von der Strandtasche, die ich eigentlich für den Upcycling-Nähkurs vorgesehen hatte. Wie schon im letzten Blog berichtet, benötigt ihr mit Zuschnitt und allem drum und dran wahrscheinlich einen Tag (Päuschen miteingerechnet).


Ich hatte den ursprünglichen Schnitt der Tasche bei Gütermann* gefunden, ich verlinke euch diesen hier. Ich habe gerade mal nachgelesen, drei Stunden braucht ihr laut der Beschreibung...für den Zuschnitt und vielleicht noch das ganze Aufbügeln von Volumenvlies, Gewebeband etc.

Wenn ihr diese Strandtasche mit meiner vergleicht, werdet ihr gleich den ersten Unterschied feststellen. Mein Reißverschluss ist oben und nicht an der Seite. Bevor ich mit dem Zuschnitt meiner Stoffe starte, habe ich mir angewöhnt, zuerst das fertige Objekt mit einem Handtuch zu falten. Und siehe da, das fertige Produkt wunderschön fotografiert, sah an meiner Seite wie ein Koffer aus. Also habe ich die gefaltete Länge noch einmal halbiert und den Reißverschluss nach oben gesetzt.


Auf dem Bild müsst ihr euch die Tasche von Gütermann ca. doppelt so hoch vorstellen... mit so einer Tasche wollte ich nicht zum Strand gehen.
Ich musste dann ebenfalls die Position der Einstecktaschen ändern und habe gleich noch die Gesamtlänge der Liegefläche von 160 auf 180 cm erhöht.

Die Einstecktaschen selbst habe ich übernommen. Was ich hierbei nicht bedacht hatte, war, dass offene Einstecktaschen außen immer dann gut aussehen, wenn man nichts in sie hineinsteckt. Nun braucht frau am See oder beim Picknick  Lesestoff, etwas zu trinken sollte nicht fehlen und...


So habe ich noch ein knöpfbares Band angenäht, damit ich auf dem Weg nicht meine Utensilien verliere.



Auf der Rückseite habe ich die Innentasche mit Reißverschluss wie im Original eingenäht. Eine gute Videoanleitung findet ihr hierzu bei congabaeren*


Dank dieser Anleitung macht es mir nun richtig Spaß, Reißverschlüsse in Taschen einzunähen. Vielen Dank hier an dieser Stelle an Gabriele.
So war es dann eben wie immer, wenn ich mir einen Schnitt besorge, eine kleine Änderung hier und da, und schon ist ein neues Einzelstück entstanden.

Übrigens mein Handtuch, das sich zwischen den Lagen im Inneren befindet, rutscht nicht heraus, obwohl sich seitlich keine Reißverschlüsse befinden.

Ich wünsche euch allen einen schönen, sommerlichen Tag mit einem Päuschen hin und wieder.


Donnerstag, 13. Juni 2019

Strandtasche „Summerfeeling“


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Nach einer längeren Pause melde ich mich mit einer sommerlichen Upcyclingidee zurück. Vor einiger Zeit fand ich auf Pinterest* einige schöne Sommertaschen und möchte sie nun zusammen mit euch in einem Nähkurs umsetzen.



Bei meinem letzten IKEA* Besuch habe ich mich gleich mal mit den entsprechenden Tischläufern und Teppichen eingedeckt. Ich werde in meinem Fundus mal noch anderen geeigneten Materialien suchen...
Die meisten dieser IKEA-Hacks* wurde ohne Innenfutter genäht. Ich habe für euch noch eines hinzugefügt. Ins Futter eingenäht wurden bei mir noch eine Innentasche mit und ohne Reißverschluss.



Als Innenfutter habe ich einen alten Bettbezug aus Baumwolle verarbeitet. Ich finde, da fühlt man gleich den Sommer, die Sonne und das Meer, Summerfeeling eben.

Eigentlich hatte ich eine andere Strandtasche für diesen Upcycling-Nähkurs geplant, jedoch zeigte sich, dass der Zeitaufwand, schon ohne Zuschnitt, einen Tageskurs erfordert hätte...mehr dazu im nächsten Blog.

Den Kurs buchen könnt ihr wie immer unter beateseinzelstuecke@web.de

Dienstag, 30. April 2019

Wäscheklammern suchen ein neues Zuhause

Vor einiger Zeit kam ein Freund zu mir und brachte mir eine alte Jeans und einen völlig verschlissenen Beutel mit. Sein sechzigster Geburtstag stand bald an und er wünschte sich von mir, dass ich ihm einen neues Zuhause für seine Wäscheklammern nähte.



Leider habe ich seinen Beutel gleich nach dem Maßnehmen weggeworfen, ihr hättet euch wie ich gewundert, warum überhaupt noch Klammern bei all den Löchern in dem Säckchen geblieben sind.

Für eine Tasche für eure Wäscheklammern benötigt ihr:
  • eine alte Jeans,
  • einen bunten Stoff,
  • eine Kordel und etwas Klettband
  • eure Nähmaschine
Die Jeans habe ich 22 x 42 cm incl. Nahtzugabe zugeschnitten. Für den bunten Stoff wählte ich einen Stoffzuschnitt von 24 x 10 cm. Die Kanten habe ich mit einem Einschlag/Umschlag von insgesamt je 2 cm versehen.
Die Längsseiten wurden danach mittig gebügelt und an die Innenkante des Jeansstoffes angenäht. So habt ihr gleich alles vorbereitet für den Tunnelzug.




Für die Rückseite habe ich noch einen schmalen Steifen Jeans zugeschnitten, auf den ich einen Teil des Klettbandes genäht habe. Das andere Teil wird vor dem Zusammennähen des Beutels auf der Rückseite angenäht. So kann mein Freund nun sein Säckchen gleich an dem Wäschegestell befestigen.

Nachdem ihr den bunten Stoff angenäht und versäubert habt, müssen nur noch die Seitennähte geschlossen werden. Zieht zum Schluss je eine Kordel gegenläufig in den den Tunnelzug ein und eure Wäscheklammern haben ein neues Zuhause.

Viel Spaß beim Nähen!

eure Beate



Montag, 8. April 2019

Baumwollstoffe beschichten

Geht es euch manchmal auch so. Ihr habt einen wunderschönen Baumwollstoff in Händen oder wie ich, z.B. einen alten Bettbezug mit superschönem Muster und dann stellt ihr fest, dass einige Projekte mit diesem Stoff nicht umsetzbar sind. Viele Male dachte ich, beschichtet wäre er ein tolles Lunchbag.



Damit sollte Anfang des Jahres Schluss sein. Ich wollte aus alten Hemden Sattelbezüge nähen. So machte ich mich auf Pinterest* und Co auf die Suche nach Antworten...
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Ihr glaubt nicht, was sich manche Menschen antun. Da gab es Videos, in denen Mischungen aus Wachs, Silikon und Terpentin im Freien herstellt und damit (immerhin nur) eine Tasche wirklich wasserfest gemacht wurde. Oder ein anderes zeigte, wie mit einer einer Mischung aus Parafin- und Bienenwachs eine Treckinghose bearbeitet wurde. Sie war nach abgeschlossener Behandlung wirklich wasserfest, aber steif wie ein Brett. Ich dachte nur, wer will denn mit so einer Hose durch Wald und Feld laufen...

Für den Frühlingsmarkt habe ich ein Waschmittel und essigsaure Tonerde getestet. Die Baumwollstoffe wurde mit diesen Mitteln zwar wasserabweisend, leider aber nicht wie versprochen wasserfest.



So habe ich noch weitere Methoden ausgetestet und einige Mittel sind noch unterwegs zu mir.
Am 26. April werde ich alle getesteten Möglichkeiten in einem Upcycling-Nähkurs vorstellen. Er bietet endlich einmal auch die Möglichkeit die beschichteten Baumwollstoffe anzufassen, wasserabweisenden Wirkung auf ihre Echtheit zu überprüfen und ein Verfahren selbst zu testen. Wir nähen anschließend aus eurem beschichteten Baumwollstoff einen Sattelbezug.

Da die Kursteilnehmer und ich den persönlichen Kontakt in meinen Kursen sehr schätzen, finden nur 6 Teilnehmer/innen pro Kurs Platz...deshalb schnell anmelden.

Mittwoch, 20. März 2019

Frühlingserwachen

Beim Blick aus dem Fenster ist der erste zarte Ansatz von grün sichtbar. Weiße und Gelbe Blüten strahlen um die Wette und so schicke ich euch heute Bilder von meinem ersten Frühlingsmarkt in diesem Jahr.

Leider hat am Samstag die Sonne sich oft hinter den Wolken versteckt, aber meine Farbenfreude hat das nicht getrübt.







Zum ersten Mal hatte ich meine neuen Kaffeehalter fürs Fahrrad dabei und sie fanden regen Zuspruch...



Auf meine Sattelschoner bin ich besonders stolz. Ich habe sie zum großen Teil aus alten Hemden genäht und dann wasserabweisend imprägniert.


Für alle, die schon immer wissen wollten, welche Möglichkeiten es gibt Baumwolle zu beschichten, empfehle ich meinen Upcycling-Nähkurs
am 26. April 2019.
Näheres gibt es dazu nächste Woche.

Euch noch einen sonnigen Tag.

Dienstag, 26. Februar 2019

Pulloverupcycling - aus zwei mach eins


Schon lange habe ich zwei Pullover zurückgelegt, um ein besonderes Upcyclingprojekt in Angriff zu nehmen. Ich wollte mir einen Poncho nähen und dabei wie bei einem Patchwork große Quadrate zusammenfügen.


Auf einigen Seiten von Pinterest wurde für einen Pocho eine Größe von 1 m² angegeben. Beim Nähen musste ich allerdings feststellen, dass 1,2 x 1,2 m für mich wesentlich vorteilhafter sind.

Ihr braucht für diesen Poncho:

  • 2 farblich aufeinander abgestimmte große Pullover
  • ca. 1 m Baumwolljersey als Abschluss (in 4 Teile von je 25 x 100 cm)
  • ebenfalls ca. 1 m hellen Baumwolljersey als Innenfutter




Schneidet als Erstes den Rollkragen von einem Pullover so aus, dass ihr ein Quadrat von 27 x 27 cm erhaltet. Der Rollkragen bleibt hierbei erhalten.


Als nächstes benötigt ihr jeweils vier Quadrate aus jedem Pullover ebenfalls
in 27 x 27 cm. Die Nahtzugabe ist bei diesem Zuschnitt schon mit eingerechnet.
Ich habe mir anschließend die Teile auf einem großen Tisch ausgebreitet und sie solange hin- und hergetauscht, bis mir das Muster gefallen hat. Nach dem Zusammenstecken werden die einzelnen Pulloverstücke mit der Overlock zusammengenäht.
Eigentlich bevorzuge ich die Nähmaschine, wollte jedoch nicht erst jede Kante versäubern.


Die Abschlussteile des beerenfarbenen Stoffes habe ich bündig an einer Ecke der zusammengenähten Pulloverteile angenäht. 5 cm werden davon nach innen geschlagen damit nicht der helle Innenstoff von außen sichtbar wird.


Die Ecken habe ich als Briefecken ausgearbeitet.

Bevor ihr den Innenstoff rechts auf rechts an den Abschlussstoff annäht, legt den Poncho, mit der linken Seite nach oben, auf den Boden. Faltet den hellen Jersey zu einem Dreieck und legt ihn in die Mitte des Ponchos. Zeichnet euch nun euren Kopfausschnitt an und schneidet diesen aus. Für die flache Rundung des Ausschnittes kann euch eine große Schale helfen.

Den Halsausschnitt habe ich zum Schluss mit der Hand angenäht. Mit der Nähmaschine besteht die Gefahr, dass sich der Pullover zusammenzieht.


Einige meiner Freundinnen meinten zu meinem Einzelstück: "Schade, dass du den nicht verkaufst..."

Montag, 14. Januar 2019

Kleine Geschenke - Teil 3

Auch wenn Weihnachten nun gefühlt schon wieder Ewigkeiten her ist, möchte ich euch die versprochenen DIY's noch gerne zeigen...denn ein kleines Geschenk kann man das ganze Jahr brauchen.


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Heute geht es um Tee, genauer gesagt Teebeutel. Vor einiger Zeit habe ich habe ich bei Sammy von Sammydemmy* eine tolle Anleitung für selbstgestaltete Teebeutel* gefunden. An Weihnachten habe ich mit diesen die ganze Großfamilie damit glücklich gemacht. Das Schöne daran ist, dass man Fotos von allen Begegnungen, Anlässen oder wie bei mir Upcyclingprojekten sozusagen beim Tee genießen kann.

Die Anleitung von Sammy ist ausführlich und gut und ich werde euch nur zeigen, was ich anders gemacht habe.



Ihr benötigt:

losen Tee,
kleine Papierteefilter,
Ferrero Rocher*,
Papier mit einer Stärke von 120 g/m²,
Fotos,
einen etwas dickerer Faden,
eine Nadel mit großem Öhr,
eine Schere, ein Schneidegerät für Papier und
ein Kleberoller aus dem Drogeriemarkt oder Bastelgeschäft.




Zuerst schneidet ihr die Teefilter auf eine Länge von 8 cm zurecht.

Ich habe meine Lieblingstees gekauft und für jedes Geschenk nur eine Sorte verwendet, damit nicht die einzelnen unverpackten Teesorten den Duft ihres Nachbarn annehmen.

Ein gehäufter Teelöffel genügt für einen Beutel.


Meine Teebeutel waren etwas zu breit, so habe ich sie nach dem Befüllen längs 1 bis 2 cm umgeschlagen. Anschließend wird mit der geöffneten Seite ein Dreieck mittig gefalten und dieses wie auf dem Bild nochmals umgefaltet.


Kürzt dann einen Faden auf die Länge eines 
DIN A4 Papiers. Stecht nun mit der Nadel zweimal durch beide gefalteten Hälften. Der Stich sollte dann ohne Verknotung fest sein.

Wenn ich ein DIY Projekt für mehrere Personen mache, muss es für mich einfach und zügig voran gehen. So suche ich mir meistens ein Papier, eine Tischkante oder die Länge eine Schneidmatte etc. als Vergleichsgröße.



Nun kommen wir zu den Fotos. Ich habe mir teilweise persönliche Bilder von Familientreffen oder Urlauben herausgesucht oder auch wie gesagt von einigen Upcyclingprojekten. Auf unserem Computer gibt es die Möglichkeit Kontaktabzüge auszudrucken. Wer eine bessere Qualität möchte, verwendet Bilder aus einem Drogeriemarkt oder Fotoshop in der kleinstmöglichen Größe. Ich habe Fotos auf Normalpapier, Fotopapier und einige auch in Schwarz-Weiß ausgedruckt. Ich denke, die Qualität ist natürlich Geschmacksache, bei den meisten Beschenkten ging es um die Erinnerung und somit war keine teure Investition für das Papier nicht notwendig.




Die kleinen ausgeschnittenen Fotografien klebt ihr auf Kärtchen aus festem Papier.
Der Zuschnitt beträgt 5 x 4 cm. Schön sehen gekürzte Ecken aus.
Als Klebstoff habe ich einen Rollkleber benutzt, das geht schnell, hält gut und man hat im Gegensatz zu Klebestiften nicht den Klebstoff an den Fingern.




Im nächsten Schritt stecht ihr mittig durch das Kärtchen und knotet den Faden fest.
Sammy hat zur Befestigung des Fadens Tackernadeln benutzt.





Nun seid ihr fast fertig.
Natürlich könnt ihr nun auch noch schön bedruckte Kartons herstellen oder kaufen.
Ich habe mich für Ferrero Rocher* entschieden, weil die Verpackung fest verschließbar und durchsichtig ist... da sieht man gleich, worauf man sich freuen kann.

... und noch ein letzter Vorteil liegt klar auf der Hand. Man muss aus jeder Packung 8 Rochers entfernen damit 6 Teebeutel Platz haben. Es wäre doch schade diese verkommen zu lassen.

Viel Spaß beim Verschenken.

Montag, 31. Dezember 2018

Kleine Materialkunde zum Upcyceln – neues Kursprogramm für 2019

Heute schreibe ich meinen letzten Blogartikel in diesem Jahr. Morgen startet ein neues Jahr mit neuen Herausforderungen für mich und für euch.


Auf dem Flyer seht ihr einige Stücke, die mich im letzten Jahr immer wieder begeistert haben.

In den letzten Wochen habe ich ein neues Kursprogramm erarbeitet. So wird es im nächsten Jahr in den Kursen immer eine kleine Materialkunde geben. Außerdem werde ich von meinen Erfahrungen zu dem jeweiligen Projekt berichten.
In einigen Kursen werdet ihr mehr über verschiedene Möglichkeiten des Handlings erfahren, z.B. wie ihr einen Baumwollstoff selbst zu beschichten könnt und wofür er sich dann eignet...

Wir werden in jedem Fall wieder viel Spaß miteinander haben. Für alle, die samstags arbeiten müssen oder familientechnisch bisher gebunden sind, gibt es gute Neuigkeiten. Die Upcylingkurse werden 2019 am Freitagnachmittag von 14.30 bis 17.30 Uhr stattfinden.
Anmelden könnt ihr euch weiterhin telefonisch oder per Email unter den angegebenen Adressen.

Nun bleibt mir noch, euch ein gutes, gesegnetes und begeisterndes neues Jahr zu wünschen.

Samstag, 22. Dezember 2018

Kleine Geschenke oder ein grippaler Infekt

Eigentlich hatte ich ja versprochen euch 4 kleine Geschenkideen zu präsentieren. Leider habe ich zu diesem Zeitpunkt nicht wissen können, dass ein grippaler Infekt bei mir einziehen würde und er, trotz aller hilflosen Versuche ihn abzuwehren, alle meine Zellen lahm gelegt hat.


Die DIYs werde ich euch trotzdem wie versprochen nachreichen.
Momentan zieht bei uns von Tag zu Tag mehr Weihnachten ein. An der Tür klingelt es und Päckchen werden abgegeben, der Tisch liegt voll mit einem Weihnachtsrundbrief und handgeschriebenen Grüßen und aus unserem CD-Player ertönt...nichts. Kaputt, ausgerechnet jetzt hat er seinen Geist aufgegeben und so schreibe ich euch heute beim Klang unserer Waschmaschine, auch nicht schlecht.

Ich möchte euch mit einem Text von Romano Guardini ein gesegnetes und fröhliches Weihnachtsfest wünschen.
Danke, dass ihr bei mit immer wieder vorbeischaut.
Den neuen Kursplan werde ich nach den Feiertagen hochladen und vielleicht schicke ich euch dann in der Silvesterwoche wieder Grüße vom Meer.

Die leisen Mächte

In der Stille geschehen die großen
Dinge.
Nicht im Lärm und im Aufwand der
äußeren Ereignisse,
sondern in der Klarheit des inneren
Sehens,
in der leisen Bewegung des
Entscheidens,
im verborgenen Opfern und
Überwinden,
wenn das Herz durch die Liebe
berührt,
die Freiheit des Geistes zur Tat gerufen,
und sein Schoß zum Werke befruchtet
wird.
Die leisen Mächte sind die eigentlich
starken.