Dienstag, 3. Oktober 2017

Träume

Das Erste, was ich suchte, war meine Träume nicht nur zu träumen, sondern beginnen sie umzusetzen. Ich hatte von meiner Oma eine alte, aber immerhin schon elektrische Nähmaschine geerbt. Man konnte mit ihr einen Gradstich und einen Zickzack bewältigen, ich hatte auch schon alle meine Freundinnen mit mehr oder wenigen erfolgreichen Nähprojekten beglückt, aber das war’s dann auch schon. Ich wollte schon lange mehr, aber immer kam etwas dazwischen, etwas anderes war wichtiger. Dies sollte in diesem Jahr anders werden.

So beschloss ich, gespartes Geld in die Hand zu nehmen und mir meine erste eigene Nähmaschine zu kaufen. Nun suchte ich nach einem geeigneten Nähkurs. Ich wusste zu diesem Zeitpunkt ganz klar, was ich wollte. Ich wollte keine Kleider nähen, nicht lernen, wie man eine Tasche näht, Grundkenntnisse hatte ich auch schon und dann… 

Eines Tages machte mich eine Freundin von mir auf die Nähgalerie in Viernheim aufmerksam und dort gab es genau das, was ich suchte. Einen offenen Nähkurs, bei dem man seine Nähprojekte und Ideen mitbringen konnte und bei der Umsetzung begleitet wurde.

Ich fand dort nicht nur eine sehr geduldige und erfahrene Kursleiterin, sondern auch Frauen, die sich gegenseitig helfen und zu Freundinnen wurden.

Noch heute ist mein liebster Tag der Woche, wenn ich mich mit meinen Nähprojekten zu meinem Kurs aufmache und drei Stunden in munteren Austausch und gegenseitige Hilfestellungen eintauchen kann…

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